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FAMILIENGESCHICHTE

Der Weg durch die Fertigungshallen dauert ein paar Minuten: Man passiert die Kreissägen, die Fräs-, Schleif- oder Hobelmaschinen und spaziert an jenem (CNC-)Koloss vorbei, der die ihm vorgesetzten rohen Holzbalken in Windeseile und mit enormer Präzision bearbeitet. 33 Leute arbeiten in den Hallen, sieben weitere eine Ecke weiter in den Büros. „Ich hab die Firma 1985 übernommen“, erzählt Walter Meiberger. „Damals waren wir sechs.“ Schon der Vater, der Großvater und der Urgroßvater – alle heißen sie Sebastian – setzen auf das Handwerk des Zimmerers. Mit der „Kraxen“ am Rücken wandern sie hinauf auf die Almen, wo sie Sennhütten – so genannte Kaser – und Holzstuben aus dem Boden wachsen lassen. Anfang der 20er-Jahre baut Großvater Sebastian schließlich auf der Loferer Alm das erste Holzhotel. Es wird zum Stützpunkt der Münchner Schickeria, die dort oben das Skifahren lernt. Der Großvater ist ein genialer Handwerker, der sich flexibel gibt: Seine Werkstatt ist immer gerade dort, wo sein Dienst verlangt wird. Erst der Vater zeigt sich sesshaft, richtet sich als „homebase“ einen kleinen Betrieb in Lofer ein.

 

Holz färbt zwar nicht ab, die Liebe zu ihm sehr wohl: Für Walter Meiberger, heute 53 Jahre alt, stellt sich nie die Frage nach einer Alternative. Gemeinsam mit seinem Vater zimmert er an Almhütten, Kirchdächern oder den von tosenden Wassern umspülten Stegen in der Vorderkaser- und Seisenbergerklamm. 1985 stirbt Sebastian Meiberger, viel zu früh. Und lässt einen Firmennachfolger zurück, der 1000 Ideen im Kopf spazieren trägt. Innovativ und konstruktiv möchte er sein und dabei „richtige“ Holzhäuser vom Einfamilienhaus bis hin zu mehrgeschossigen Wohnbauten bauen. Und so setzt er nicht auf den vorgefertigten Blockhaus- oder industriellen Fertighausbau, stattdessen auf den individuellen Holzriegelbau im Niedrigenergiehausbereich. Wer neue Wege beschreitet, muss sich oft durchs Unterholz schlagen. Heißt in diesem Fall: sämtliche gesetzlichen Bestimmungen erfüllen. Auch das passiert. Den Durchbruch verschafft schlussendlich ein Wallfahrtsort: Die Meibergers errichten das Mesnerhaus im wunderschönen Maria Kirchental. Von da an geht es Schlag auf Schlag – und das im wahrsten Sinn.

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Walter & Renate Meiberger1910 - Loferer Alm - Bau des Galtviehstall's auf 1620 m Seehöhe, Sebastian Meiberger, Jg. 1896 und Großvater von Walter Meiberger, 5er von links1910 - Loferer Alm -Unterstand im Zuge des Baus des Galtviehstall's auf 1620 m Seehöhe, Sebastian Meiberger, Jg. 1896 und Großvater von Walter Meiberger, 6er von links sitzend
Walter & Renate Meiberger1910 - Loferer Alm - Bau des Galtviehstall's auf 1620 m Seehöhe, Sebastian Meiberger, Jg. 1896 und Großvater von Walter Meiberger, 5er von links1910 - Loferer Alm -Unterstand im Zuge des Baus des Galtviehstall's auf 1620 m Seehöhe, Sebastian Meiberger, Jg. 1896 und Großvater von Walter Meiberger, 6er von links sitzend
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