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ZUSTANDE BRINGEN

Wo werden welche Balken angeschnitten? In welches Brett muss wie viel Loch? Und außerdem: Wann und wohin darf was genau? Die vier Herren der Meiberger’schen Werkplanung haben viel zu tun: Sie hauchen den Plänen der Architekten Leben ein, fügen der Zweidimensionalität eine dritte hinzu. Der Linie auf die Beine helfen, ihr Volumen verschaffen: Was Peter, Sepp, Mathias, Stefan und Norbert heute am Computer erledigen, erforderte früher gespitzte Bleistifte, das Lineal und viel Geduld. Es sind komplexe Konstruktionsanleitungen, die das Quartett anfertigt. Jede Ab- und Zuleitung muss bedacht sein, jedes Element mit Positionsnummer versehen werden. Schließlich soll der Zimmerer bei der Frage, wohin mit welchem Teil, die Stirn nicht in Falten legen müssen. Bevor sich besagter Zimmermann ans Werk machen kann, wird die CNC-Anlage, einen Stock tiefer und ein paar Türen weiter, mit den Daten der vier Werkplaner gefüttert. Sie erledigt den Zuschnitt der Balken und Bretter, das in Nullkommanichts. Ruckzuck werden auf der Baustelle dann auch die in der Werkhalle auf riesengroßen Tischen vorgefertigten Elemente in die Höhe gezogen. Das geht freilich nur dank ausgeklügelter Bauzeitplanung: Da muss der Spengler am Mittwoch um 3 Uhr nachmittags zur Stelle sein und nicht erst eine Woche später. Die Massivholzplatten? Kommen um 11. Bis 2 will keiner warten! Die Fenster, der Installateur und auch noch die Elektriker: Um Leerläufe und unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wird im Vorfeld ein detailgenauer Plan ausgearbeitet. Dabei sind nicht nur Millimeter das Maß der Dinge: Aufeinander vertrauen können ist das A und O.

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