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Erfolgreiches Pressegespräch auf der Forsthofalm in Leogang

29.05.2013

Die Bauarbeiten auf der Forsthofalm II laufen auf Hochtouren. Innerhalb von nur vier Monaten (April - Juli) wird ein siebengeschossiges BIO-Vollholzhotel mit „Thoma Holz100 Elementen made by Meiberger Holzbau“ errichtet. Ein Zwischen- und Erfahrungsbericht aller Beteiligten sowie ein Lokalaugenschein auf der höchsten Holzbaustelle im Land Salzburg waren am Mittwoch, dem 29. Mai 2013, Inhalte des Pressegesprächs. 14 Journalisten aus TV und Print folgten der Einladung.

Gesprächspartner waren:
DI Franz Lanschützer, proHolz Salzburg, BM Ing. Alfred Waltl, W2 Manufaktur, Leogang, Holzbaumeister Walter Meiberger, Meiberger Holzbau in Lofer, Ing. Dr. Erwin Thoma, Thoma Holz100 in Goldegg, sowie Bauherr Markus Widauer.

 

„Das Land Salzburg ist reich an Sehenswürdigkeiten, Kultur, Sport und der einzigartigen Landschaft. Nach dem Tourismus ist die Forst- und Holzwirtschaft der zweitgrößte Wirtschaftsfaktor im Land. Die Symbiose zwischen Holz und Tourismus hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Holzboom ausgelöst: Wellness-Landschaften aus Holz, Zirbensaunen etc. Auch mehrgeschossige Holzhotelbetriebe zeigen die Stärken des universell einsetzbaren, ökologischen und nachhaltigen Baustoffs Holz“, weiß DI Franz Lanschützer. „Aktuell werden Holzbauten mit acht, neun und zehn Stockwerken errichtet. Der höchste Holzwohnbau weltweit mit zehn Geschossen steht in Melbourne. In Mailand wird das bislang größte Wohnbauprojekt aus Holz in Europa umgesetzt, hier werden vier neungeschossige Gebäude errichtet. Mit acht Vollgeschossen in Holz ist der Wohnbau in Londons Stadtteil Hackney der höchste Holzbau Großbritanniens. Die Forsthofalm in Leogang zählt mit sieben Vollgeschossen in Holzbauweise zu den Vorreitern des Landes“, so Lanschützer.

 

Unter dem Leitmotiv „Natur ist Freiheit“ präsentiert sich die Forsthofalm nach der Wiedereröffnung. Freiheit ist die Möglichkeit der Möglichkeiten – eine „Sowohl-als-auch-Strategie“: Ruhe und Erholung, aber auch Leben und Vielfalt; heute ein veganes Gericht, morgen ein Steak vom Holzkohlegrill. Neben der Freiheit ist die Natur das zentrale Element. Der Gast kann die Natur auf der Forsthofalm auf unterschiedlichste Weise erleben: Für den einen ist es „Natur und Geborgenheit“, für den Nächsten ist es „Natur und Leben“, für den Dritten ist es die Kombination mit „Architektur und Design“.

„Der Massivholzbau ist die Basis unserer Philosophie. Wir möchten die Natur in jedem Raum für unsere Gäste fühlbar machen. Das gelingt uns einerseits durch eine puristische Architektur, welche den Blick in die Natur und in die Berge in den Vordergrund stellt, und natürlich durch die Bauweise mit Holz. Uns war von Anfang an eine Zusammenarbeit mit Erwin Thoma – einem Vorreiter in der Massiv-Holzbauweise mit Mondholz – wichtig“, so Markus Widauer.

Ca. 70.000 Holzdübel ersetzen die in der Holzindustrie übliche Verleimung und sind verantwortlich für ein leimfreies Hotel. Das bedeutet pure Wohngesundheit und Geborgenheit.

„Gleichzeitig wird durch das reine Holz der Schlaf der Gäste tiefer, Herz und Pulsschlag werden entspannter und die Vitalität des Körpers wird medizinisch messbar gestärkt“, so Dr. Thoma. „Die Forsthofalm ist ein Avantgarde-Haus, das die Richtung vorgibt. Das neue Bio-Holzhotel Forsthofalm ist die Umsetzung der richtigen Vision zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, betont er abschließend.

„Die Montage vor Ort für den Holzrohbau nimmt ca. acht Wochen mit ca. zehn Mann in Anspruch. Mit ca. 25 LKW-Transporten werden für den Rohbau 4.500 m² Wand- und Deckenelemente bewegt. Das sind umgerechnet ca. 800 m³ Massivholzelemente mit einem Gesamtgewicht von rund 400 Tonnen. Ca. 650 Tonnen CO2 werden der Atmosphäre entzogen. Das entspricht umgerechnet dem CO2-Ausstoß von ca. 225 PKW pro Jahr“, so Walter Meiberger.

 

Die Forsthofalm ist kein „Alpen-Schick“: Sie bietet Unerwartetes, sie ist puristisch und blickt auf das Wesentliche: das Holz, die Natur und den Menschen. „Mit der Forsthofalm wird ein Haus geschaffen, wo eine Seele darin wohnen kann“, so Fred Waltl.

 

Link zum Beitrag auf ORF Salzburg heute vom 29.05.2013, Hochbau - Holzbau

ORF Salzburg heute

 

Bilder: Meiberger Holzbau, Aigner; Animationen: W2 Manufaktur; www.zuchna.at

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Im Bild von links sitzend: Walter Meiberger, Alfred Waltl, Franz Lanschützer u. Erwin Thoma; im Hintergrund stehend die Bauherrenfamilie Widauer mit Kinder
Im Bild von links sitzend: Walter Meiberger, Alfred Waltl, Franz Lanschützer u. Erwin Thoma; im Hintergrund stehend die Bauherrenfamilie Widauer mit Kinder
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