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Passives Vorzeigeprojekt in Salzburg – einzigartig in Österreich

24.06.2006

Im Salzburger Stadtteil Gnigl (Samer Mösl) wird derzeit Österreichs größte mehrgeschossige Passivhauswohnanlage in Holzbauweise errichtet. Mehr als 60 Wohnungen werden für den sozialen Wohnbau errichtet. Ein innovativer und zukunftsorientierter Bauträger (Heimat Österreich), eine ausgeklügelte Planung (Arch. DI Simon Speigner) sowie eine perfekte und präzise Vorfertigung sowie Montage (Holzbau Meiberger) machten dieses Projekt möglich. Den Zuschlag für dieses Projekt erhielt man im Rahmen eines Architektenwettbewerbes, bei dem man im Team (Architekt & Holzbaubetieb) die Jury überzeugte. Die Übergabe der Wohnungen erfolgt im September 2006.

Mit einer Bauzeit von lediglich 10 Wochen wurde der Holzrohbau für diese 60 Wohneinheiten umgesetzt. Vor allem die Logistik war bei diesem Projekt ein wesentliches Kriterium. Angefangen von der Vorfertigung und Zwischenlagerung der Wandelemente, dem Transport der Elemente auf die Baustelle bis hin zum quasi minutiös geplanten Montageablauf, weil die massiven Holzelemente für die Decken just in time angeliefert wurden, machten dieses Projekt zu einer wahren Herausforderung.

Ausschließlich positiv über dieses Projekt äußerten sich im Rahmen eines Pressegespräches vor Ort der Obmann von proHolz Salzburg, DI Clemens Graggaber sowie Landesrat Sepp Eisl.

Graggaber hob die intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten auch von KMU’s hervor, denn nur dadurch sind Projekte dieser Größenordnung erst überhaupt möglich. Neben den vielen Vorteilen von Holz als Baustoff ging Graggaber auch auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen ein, die in Salzburg beispielsweise ein Bauen bis zu vier Geschoßen erlauben und damit dem Holzbau den Zutritt zu großen Volumina eröffnen.

Landesrat Sepp Eisl betonte, dass sich dieses Projekt durch eine Reihe ganz positiver Aspekte auszeichne: "Die Gebäude fallen in die höchste Klasse der Wohnbauförderung (29 von 30 möglichen Energiezuschlagspunkten wurden erreicht), werden behindertengerecht ausgeführt, bauen auf Regenwassernutzung, eine Solaranlage sowie auf die Nutzung von Biomasse. Und – sie werden aus Holz sein, dass in der Stadt noch nicht so verbreitet ist", so Eisl.

Holzbau Facts:

  • Vorfertigung von 7.990 m² Holzriegelwänden
  • Sägerauhe Fassadenschalung im Umfang von 5.560 m² mit Lasur beschichtet (dazu waren 4.200 Liter Lasur notwendig)
  • 52 Sattelzüge für den Transport der Holzriegelwände
  • Massivholzdecken im Umfang von 5.505 m² und einem Volumen von 540 m³
  • dazu waren 17 Sattelzüge notwendig
  • In Summe wurden 804 m³ Holz mit einem Gesamtgewicht von rund 440 Tonnen verbaut
  • 9 Mann fertigten unter kontrollierten Bedingungen im Werk ca. 20 Wochen die Wandelemente vor
  • innnerhalb von 10 Wochen wurde der gesamte Holzbau mit 5 Mann auf der Baustelle umgesetzt
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